Termine und Veranstaltungen bei und mit lebensnah-bestattungen

Kalender-Block
Dies ist ein Beispiel. Doppeklicken und eine Seite auswählen um einen eigenen Kalender zu erstellen. Mehr erfahren


1 bis 2 Tage nach dem Versterben

3. WER KÜMMERT SICH UM DIE BESTATTUNG?

In den meisten Fällen ergibt sich von selbst, wer sich um die Bestattung und die Formalitäten kümmert. Oft ist jemand vor Ort, der/dem alle vertrauen und die Familie ist sich einig oder die/der Verstorbene hat die wichtigsten Fakten im Vorfeld schon selber geklärt. Wo es aber unklar ist, legt der Gesetzgeber eine Reihenfolge fest:

  1. Ehepartner/Ehepartnerin bzw. Lebenspartner/Lebenspartnerin

  2. Kinder

  3. Eltern

  4. Geschwister

  5. Partner/Partnerin einer auf Dauer angelegten nichtehelichen Gemeinschaft

  6. Großeltern

  7. Enkelkinder

  8. sonstige Verwandte bis zum 3. Grad

In vielen Fällen stimmen sich die einzelnen Familienmitglieder oder Freunde aber einfach ab, wer sich um welche Aufgaben kümmert.

4. WAS BRAUCHE ICH ALLES, UM DIE BESTATTUNG ZU BEAUFTRAGEN UND DURCHZUFÜHREN?

Mit dem Tod eines Menschen sind immer auch viele Verwaltungsaufgaben verbunden. Verträge müssen gekündigt werden und der Nachlass muss geregelt werden.

Für die Beantragung der wichtigsten Unterlagen brauchen wir folgende Papiere im Original:

  • Leichenschauschein/Todesbescheinigung (der befindet sich in der Regel bei der/dem Verstorbenen).

  • Die letzte standesamtliche Urkunde: 

    • bei Singles ist es die Geburtsurkunde

    • bei Ehepaaren die Heiratsurkunde

    • bei Geschiedenen das Scheidungsurteil

  • Wenn wir helfen sollen Verträge zu kündigen, brauchen wir eine Übersicht der Verträge und der regelmäßigen Abbuchungen. Die meisten haben dies gesammelt in einem Ordner, oft hilft auch ein Blick in die Kontoauszüge.

Sie bekommen nach unserem ersten Gespräch eine kleine Checkliste von uns, die noch einmal zusammenfasst, was wir brauchen.


Im Gespräch mit dem Bestatter

5. DIE WICHTIGSTEN FRAGEN BEI DER PLANUNG DER BESTATTUNG

Gerade bei jüngeren Verstorbenen ist es oft schwierig zu wissen, was sie sich selbst für ihre Abschiednahme und Beerdigung gewünscht hätten. Im besten Falle hat sich die/der Verstorbene schon zu Lebzeiten zu den ganz grundsätzlichen Fragen geäußert. Wir haben einen kleinen Fragenkatalog erstellt, an dem auch jede:r persönlich die wichtigsten Fragen für eine Bestattung und Abschiednahme klären kann:

  • Welche Hinterbliebenen sind da, die sich verabschieden wollen und wie erreicht man sie? Gibt es Kinder, die eine enge Beziehung zu der/dem Verstorbenen gehabt haben? Wie verabschieden diese sich?

  • Wie soll die/der Verstorbene beerdigt werden? Wird es eine Erd- oder Feuerbestattung? Findet die Abschiednahme bei der Feuerbestattung dennoch am Sarg statt, weil es weniger abstrakt ist, sich an einem Sarg zu verabschieden, als an einer Urne? Soll der Sarg dabei offen sein?

  • Wie wollen sich die einzelnen Hinterbliebenen in die Vorbereitung der Abschiednahme einbringen? Wollen sie die/den Verstorbenen noch einmal sehen? Dürfen die Kinder den Sarg und die Urne mitgestalten?

  • Was passiert bei der Trauerfeier? Wer möchte etwas sagen? Gibt es Fotos, die gezeigt werden sollen? Wie gestalten wir den Raum? Welche Musik schafft die richtige Atmosphäre und erinnert an die/den Verstorbene:n?

  • Wo soll die Beisetzung stattfinden? Gibt es in der Familie bereits einen Ort oder Friedhof? Welcher Platz passt zu der/dem Verstorbenen?


Mit der Sterbeurkunde

  • Beantragen des Erbscheins und kündigen von laufenden Verträgen.

Mit den Papieren beantragen wir die Bestattungsgenehmigung und die Sterbeurkunde beim zuständigen Standesamt. Die Sterbeurkunde wird überall da benötigt, wo Hinterbliebene etwas erhalten oder ausgezahlt bekommen müssen: beim Nachlassgericht, bei Rentenanträgen und bei Versicherungsleistungen. In anderen Fällen, wie einfachen Vertragskündigungen, reicht zumeist auch eine Kopie der Sterbeurkunde.


Wir helfen Ihnen bei all diesen Fragen. Es ist nur eine kurze Orientierung oder für den Fall, dass Sie sich vorbereiten wollen.